Prosciutto aus 24 Monate Reifung (vakuumverpackt, ca. 1,2 kg)


35.90 EUR




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Der guten Ordnung halber möchten wir vorsorglich darauf hinweisen, dass diese Schinkenteile nicht die Bezeichnung 'Parmaschinken' tragen dürfen, da das Zerlegen nicht bei Anwesenheit eines Prüfers stattfindet. Nur das Teil, auf dem die Parmakrone eingebrannt ist, darf diese Bezeichnung führen. Da eine zertifizierte Zerlegung mit Ausnahme dieser Formalie nicht zu einer Qualitätssteigerung beiträgt sondern lediglich die Kosten des Produktes erhöht, haben wir uns entschieden, auf die Zertifizierung der Zerlegung zu verzichten. Wir garantieren, dass alle Schinkenteile von einem originalen, zertifizierten Parmaschinken stammen. Bitte wundern Sie sich daher nicht, wenn wir nur bei diesen Teilen (jeweils Sechstel eines ganzen Schinkens) nicht die Bezeichnung 'Parmaschinken' im Namen führen. Die halben Schinken, welche Sie in unserem Sortiment finden, werden zertifiziert zerlegt und dürfen daher auch offiziell die Bezeichnung 'Parmaschinken' führen.
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In jahrhundertelanger Tradition wird der Parmaschinken (Prosciutto di Parma) in der Provinz Parma hergestellt und brachte die Region zu Weltruhm. Achten Sie auf die "Parmakrone", welche nur in die originalen Produkte eingebrannt wird.

Parmaschinken, italienisch Prosciutto di Parma, ist ein luftgetrockneter Schinken aus der Provinz Parma. Er hat einen mild-würzigen Geschmack, ist von rosaroter Farbe mit feiner Fettmaserung und die Konsistenz ist mürbe.

Die geschützte Ursprungsbezeichnung wird durch das DOP-Siegel verbürgt. Die Schweine für Parmaschinken müssen demnach aus den Regionen Nord- und Mittelitaliens stammen.

In Italien bleibt der Knochen meist am Schinken, geschnitten wird er erst unmittelbar vor dem Verzehr in hauchdünne Scheiben. Klassisch wird er mit Melonenspalten oder anderen Früchten als Vorspeise gereicht.

Unser Parmaschinken wird nur aus Schweinen der Rassen Large White, Landrance und Duroc hergestellt. Sie sind bei der Schlachtung älter als 9 Monate und wiegen über 150 kg. 

Nach der Schlachtung werden die durchschnittlich 15 kg schweren Schweinekeulen vom Salzmeister nur leicht mit Meersalz eingerieben. Die im Vergleich zu anderen Schinkensorten sparsame Verwendung von Salz gibt dem Parmaschinken einen milden Geschmack. Nach dem Salzen liegt der Parmaschinken 100 Tage im Kühlraum, früher begann die Schinkenherstellung deshalb im Winter. Während dieser Zeit nimmt der Schinken Salz auf und verliert gleichzeitig Wasser und damit Gewicht. Anschließend wird das Salz abgewaschen.

Danach wird der Schinken zur Lufttrocknung in spezielle Lagerhallen gehängt. In diesen sorgen gegenüberliegende Fenster mit Insektengittern bei Wind für einen steten Luftstrom. Die vorbeiströmende Luft führt Wasserdampf ab, der Schinken trocknet langsam weiter und entwickelt sein Aroma. Um jedoch an der Fleischseite zu starke Austrocknung zu verhindern, wird der Schinken hier mit einem Gemisch aus Schmalz und Salz eingestrichen.

Nach einer Reifezeit von zwei Jahren wird der Parmaschinken von einem unabhängigen Prüfer geprüft, indem er einen spitzen Pferdeknochen an fünf genau festgelegten Punkten einsticht und insbesondere den Geruch und die Konsistenz des Parmaschinkens mit dem Knochen prüft. Schinken, die alle Qualitätsprüfungen bestanden haben, bekommen die fünfzackige Parmakrone aufgebrannt.

 

Das Stückgewicht beträgt ca. 1,2 bis 1,5 kg.

Lieferzeit: ca. 3-5 Werktage


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